Fazit: Quartal 3/2019, September und KW39 gelaufen

Es ist mal wieder so weit: Ein Quartal, ein Monat und eine Woche sind rum. Da ich heute einen Ruhe- und Reisetag habe, kann ich die am Sonntag beendete Woche zusammen mit den heute um Mitternacht endenden Abschnitten Quartal 3 und September zusammenfassen.

KW39 – die Nach-Marathon-Woche

Eigentlich sollte man meinen, nach dem Marathon sei man völlig platt. Ein bisschen erschöpft war ich auch, und am Montag und Dienstag zog’s ganz schön in den Beinen. Lustigerweise war dieses Gefühl von „Zug“ vor allem in den Adduktoren und sonst irgendwie nirgends. Die Beinstrecker, die mir sonst oft nach Wettkämpfen gefühlt „dicke Oberschenkel“ machten, waren fit, auch die Waden, die ja bei meinem Vorfußlaufstil einiges zu tun hatten und mindestens letztes Jahr meinen Hauptmuskelkater nach Wettkämpfen bestritten, waren kaum mehr als ein bisschen erschöpft. Somit habe ich den Marathon erschreckend gut weggesteckt, bis auf die Zehen eben.

Direkt am Montag lief ich mit Trainingspartner Nobse einen Siebener in der Mittagspause, langsam freilich, aber immer noch schneller als 10km/h. Dienstag und Mittwoch kamen je gute zehn Kilometer dazu, wobei es am Dienstagabend so regnete, dass ich auf die zusätzlichen zweimal fünf zum und vom Fitnessstudio verzichtete – wir fuhren ausnahmsweise mit dem Auto zum Training. Donnerstag war dann Ruhetag, Freitag lief ich abends sieben Kilometer auf dem Laufband, weil die Umstände sich gegen einen längeren Lauf draußen verschworen hatte. So ganz allmählich bekam ich ein bisschen Druck, meine ambitionierten Kilometerziele für Ende September noch zu erreichen – und so lief ich Samstagfrüh einen Halbmarathon in knapp 1:55 und Samstagabend nochmal elf Kilometer – langsam, aber merklich angestrengt durch den harten „Doppeldecker“ an Training. Fühlte sich aber super an! Mit achtzehn Kilometern am Sonntag verdiente ich mir dann vor der fünfzigsten Geburtstagsparty meines Schwagers einen Ruhetag am heutigen Montag, da alles Quartals- und Monatsziele erreicht waren.

Fazit: Knappe 90 Kilometer, alles eher langsam, nur der Elfer am Samstagabend bedingt durch den Halbmarathon am Samstagfrüh war etwas höherpulsig. Passte also!

Drittes Quartal und September 2019

Nach dem verletzungsbedingt eher lahmen Juni hatte ich mir in den Kopf gesetzt, die drei Wettkämpfe im dritten Quartal ordentlich zu absolvieren und das mit umfangreichem, aber auch qualitativ guten Training zu unterfüttern. Somit schnellte meine Kilometerleistung von den nur 200 Kilometern im Juni schlagartig wieder in die Höhe. Auf den bislang kilometerschwächsten Monat 2019 (Juni mit rund 200 Kilometern) folgte der bislang kilometerstärkste Monat überhaupt (Juli mit über 410 Kilometern). Die 410 überschritt ich auch deswegen, weil nach Abschluss der 400 Kilometer kurz vor Ende Juli noch knappe zehn Kilometer auf runde 2200 Kilometer im Jahr 2019 fehlten. Auch danach „ging es ab“ … meine drei laufintensivsten Monate überhaupt bilden das dritte Quartal 2019, die 370 Kilometer aus dem März 2019 wurden jeden einzelnen Monat überboten.

Monatssummen über Laufstrecke und beim Laufen verbrachte Zeit für die letzten 12 Monate.

Nach Erkältung im April, Verletzung im Juni und einer etwas großen Wettkampfdichte im Frühjahr hatte ich im Sommer-Quartal so richtig meinen Rhythmus gefunden. Mit dem ersten Platz beim Campus Run in Stuttgart, den zweiten Plätzen beim Lußhardtlauf und Stadtwerkelauf und dem achten Platz beim Baden-Marathon, mit neuen Personal Bests auf den jeweiligen Strecken, lief’s auch bei den Wettkämpfen wie am Schnürchen. Mit zunehmendem Anteil von Wettkampfstrecken an den gelaufenen Kilometern (12km im Juli, 21km im August, 52km im September) ging auch die mittlere Geschwindigkeit und auch die mittlere Herzfrequenz bei Laufaktivitäten hoch, während die mittlere Streckenlänge gleich blieb:

Tempo in Minuten pro Kilometer und mittlere Aktivitätslänge in Kilometern, jeweils im Monatsmittel.
Errechneter maximale Sollpuls beim aeroben Training und mittlerer Puls über den ganzen Monat in der unteren Diagrammhälfte, Abweichung der beiden Kurven in der oberen Bildhälfte. Durch neue Maximalpulsmessung im April konnte ich ein etwas höheres maximales „Soll“ ansetzen.

Bedingt durch die zu mehr als einem Achtel auf Wettkämpfen absolvierten Septemberkilometer war der September der bisher schnellste Monat meiner Laufkarriere.

Insgesamt habe ich jeweils über 400 Kilometer in jedem einzelnen der Monate des dritten Quartals 2019 absolviert, damit über 1200 Kilometer im Quartal „abgespult“ und zugleich die Jahreskilometer, Stand heute, über die 3000 Kilometer gehievt. Ziel sind 3650, also im Mittel 10 pro Tag. Dafür brauche ich nun noch 650 Kilometer, was bei einer Minimalforderung an mich selbst von 200 im Monat nicht schwer sein sollte.

Über die jeweiligen Jahre akkumulierte Kilometer und Laufzeiten. Für 2019 ist es der Stand vom 30. September, da kommt also noch was dazu.

Nun geht es in die kühle Jahreszeit – und erstmal nach Hamburg, auf den Köhlbrandbrückenlauf.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.