Mein zweiter Marathon beim Badenmarathon [2]

Am Ende meines Marathons am Sonntag war ich ganz schön platt. Die Füße taten weh, die Kraft ging langsam weg, das Tempo hatte nachgelassen – ich war am Ende. Aber dann kam die Stimmung kurz vor dem Ziel, anfeuernde Rufe von überall! Manche hatten meinen Namen von der Startnummer abgelesen, andere waren wegen mir gekommen! Das ist der Wahnsinn, wenn man den Sog des nahen Ziels nach über 41, ja wohl schon 42 Kilometern spürt, wenn es nur noch um die Ecke rum und dann ins Stadion auf die Zielgerade ist – und dann kann man stehenbleiben, etwas trinken, sich ausruhen. Dazu kommt die Euphorie, die darüber hinausgeht, dieses Gefühl, eine Heldentat vollbracht zu haben, zugleich auch das Wissen, dass eine gute Zeit auf der Uhr steht – und all die Endorphine, die von der Leistung, die man gebracht hat, und all den kleinen und größeren Wehwehchen auf der Strecke herrühren und einen auf eine Welle, auf ein High tragen.

… und so sieht man dann aus. Foto: Katja Scheppe, danke dafür!

Angefeuert mit Namen, da läuft es sich gut weiter! Vor allem, wenn man die Leute dann am Rand kennt und der Spalier aus Leuten, die rufen, gar nicht enden will!

Die Haltung ist nicht mehr topp, aber das Wissen um das nahe Ziel trägt! Foto: Katja Scheppe.

Und auf geht’s zum Ziel! Hinter den mit Planen bespannten Zäunen auf dem nächsten Bild ist schon die Zielgerade, die in das Carl-Kaufmann-Stadion hineinführt … die letzten paar Meter!

Dem Ziel entgegen! Foto: Katja Scheppe.

Vom leichtfüßigen Laufstil war da nicht mehr viel übrig, aber es waren auch nur noch ein paar Schritte ins Ziel – und die beiden Ballasttanks auf dem Rücken waren auch schon leer. Schön sieht man auch die drei Löwen des Landes Baden-Württemberg auf dem Rücken – naja, zwei davon. Leider haben bisher nicht das rennwerk, die Sport Löwen und das Regierungspräsidium auf einem Shirt Platz, mal davon abgesehen, dass die Vereinszeile beim Badenmarathon nur 40 Zeichen lang ist.

4 Kommentare zu „Mein zweiter Marathon beim Badenmarathon [2]

    1. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach der Strecke noch so aussehen würde 🙂 Ich habe sofort gedacht, schon auf dem kleinen Bildschirm von Katjas Fotoapparat: „Die sind‘s!“

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