Wandern mit Wasserkraft

Am heutigen Donnerstag hatten wir den Betriebsausflug von der Arbeit. Es gibt – angesichts der Größe des Hauses – im späten Frühjahr immer einen Aufruf, Vorschläge einzureichen, die man dann auch organisiert. Da gibt’s sowas wie eine Hafenrundfahrt im Binnenhafen in Mannheim, wie ich sie letztes Jahr gemacht habe, Bastel-Aktionen, Fahrradtouren … und eben Wanderungen.

Ich entschied mich ziemlich schnell für Etappe drei der Murgleiter, eines fünfetappigen Weges im Murgtal von der Rheinebene bis hinauf in den Schwarzwald. Etappe drei führt von Forbach an der Murg über die Schwarzenbachtalsperre nach Raumünzach. Aufgrund der weit besseren Ausstattung mit Einkehrmöglichkeiten in Forbach liefen wir die Etappe in umgekehrter Richtung, und aufgrund des Endes des KVV-Tarifgebiets in Kirschbaumwasen, eine Haltestelle vor Raumünzach, hatten wir etwas über zwei Kilometer extra, die wir von Kirschbaumwasen bis Raumünzach schonmal wanderten. Es waren etliche Leute aus verschiedenen Teilen des „Hauses“, wie intern das Regierungspräsidium gerne genannt wird. Diverse Abteilungen und Sachgebiete von Landwirtschaft über Vergabewesen, Personal, Gewässerschutz, Naturschutz, Mutterschutz und Strahlenschutz waren vertreten, und das bunte Grüppchen wanderte fröhlich den ersten Berg hoch.

Die Staumauer der Schwarzenbachtalsperre.

Highlight für mich – neben Natur, Bewegung und frischer Luft sowie tollen Gesprächen – war die ganze Wasserkraft der Rudolf-Fettweis-Werke an der Murg. Die Schwarzenbachtalsperre gehört hier dazu, als Oberbecken eines Speicherkraftwerks.

Nochmal die Staumauer – nun von oben.

Nach der Rast am Stausee ging es über den nächsten Berg und dann steil hinunter nach Forbach, wo wir beim Italiener am Bahnhof einkehrten. Unterwegs gab es noch ein nettes kleines Bild, das ich mit „Such den Turm!“ betiteln würde.

„Such den Turm!“

… und zu guter letzt noch ein Stück Wasserkraft von der Schwarzenbachtalsperre. Dort gibt es nämlich viele Infotafeln und sogar eine Anzeige über den Speicherstand … das fand ich ganz klasse.

Füllstand in Energie, auch wenn es eigentlich Wasser ist.

5 Kommentare zu „Wandern mit Wasserkraft

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