Countdown [3]: Langsam und Zusammen

Langsam kommen die Dinge zusammen. Nach dem Rant gestern, dass ich die Marathon-Vorbereitung satt habe, kommen die Dinge langsam in trockene Tücher. Bei kaum einem Wettkampf bisher war so viel zu organisieren. Das liegt nicht in erster Linie an der Distanz.

Nein, es liegt an etwas anderem: Es nehmen einige Leute teil, die ich über die wöchentlichen und monatlichen Schritte-Challenges in Garmin Connect „kenne“ und mit denen ich das nun in ein richtiges „Kennen“ verwandeln möchte. Einer kommt von weit her, zu einem anderen hatte ich bisher nicht so viel Bezug, könnte aber mehr werden über Interesse am Laufen und regionale Nähe. Dazu gibt’s einige Leute, die an die Strecke kommen wollen – an verschiedenen Stellen. Nicht-laufendes Publikum aus meinem Umfeld ist auch dabei. Nun galt es, den Leuten an der Strecke Abschätzungen zu geben, wann ich wo vorbeilaufe. Unter anderem meine Chefin hatte daran gebeten – und so habe ich ihr einen Streckenplan des Badenmarathons ausgedruckt und meine Zeitprognosen in dem Streckenabschnitt, in dem sie wohnt, darauf eingetragen. Dazu habe ich eine Whatsapp-Gruppe mit den beiden Leuten eingerichtet, die ich treffen möchte, und einen Treffpunkt vorgeschlagen, der NICHT im Runners Heaven liegt – wo natürlich meine Familie als nicht-laufendes Publikum nicht reinkäme. Langsam finden sich die Dinge also zusammen, die zu organisieren sind, um sich zu treffen. Ich werde wohl auch noch vorschlagen, dass die Leute meines Teams (von der Arbeit) sich auf der Tribüne danach nochmal treffen können, wenn sie wollen. Eingeplant habe ich dieses Mal auch, zur Siegerehrung zu gehen. Ich glaube zwar nicht, dass ich damit etwas zu tun haben werde, aber ich bin neugierig, wer da auf dem Treppchen stehen wird – ein weiterer Termin am Rande des Marathons. Zwar geht das alles langsam, aber es kommt zusammen, dass man zusammen kommt.

„Langsam“ hat aber noch eine weitere Bedeutung, denn heute ist bei mir auf der Arbeit Betriebsausflug. Ich habe auf ein Angebot reagiert, das gemeinsames Wandern im Murgtal vorsieht – um die 20 Kilometer, ein paar hundert Höhenmeter, danach gemeinsames Einkehren in eine Wirtschaft. Das ist das Komplementärprogramm zum Tempo-Training und ich freue mich schon sehr darauf. Danach sind zwei Tage Zeit, in denen ich höchstens mal fünf Kilometer laufen werde und mich ansonsten erhole. Dann geht’s los …

So ganz nebenbei bin ich inzwischen auch so weit, dass ich nach dem gelaufenen Marathon bei 2910 Kilometern dieses Jahr und 310 Kilometern allein im September liegen werde. Die „irren“ Kilometerziele von 3650 im Jahr 2019 und 400 im September 2019 sind also in Reichweite.

Der Countdown läuft – weiter. Noch drei Tage und drei Stunden bis zum Start!

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