August und KW35 gelaufen

Der August endete zwar schon am Samstag, aber ich hatte irgendwie die Dinge zusammenfassen wollen. Zunächst mal habe ich meinen Kilometerstand für dieses Jahr bis Ende August auf 2600 Kilometer vorgeschoben – die 3000 im Jahr 2019 sind also mehr als nur erreichbar. Das neu postulierte Ziel „im Schnitt zehn pro Tag“, also 3650 Kilometer, ist auch in Reichweite. Dazu kam, dass ich heute nochmal fast vierzig Kilometer draufgelaufen habe …

Aber der Reihe nach. In KW35 bin ich insgesamt 142 Kilometer gelaufen, habe dabei bis auf einen kleinen Fünfer am Freitagabend stets unter 148 Schlägen pro Minute gelegen und hatte einen 39,6-Kilometer-Lauf in ruhiger Pace und einen 38,5-Kilometer-Lauf mit 8,5 Kilometern „Endbeschleunigung“ auf Marathon-Renntempo darunter. Das Training läuft also!

Im August 2019 habe ich – zu meiner Verblüffung – das zweite Mal in direkter Folge über 400 Kilometer in einem Monat geschafft. Juli und August waren die ersten Monate überhaupt, in denen ich die 400 Kilometer Laufen überschritten habe. Darunter waren neben diversen langen Läufen über 30, teils über 35 Kilometern auch mehrere harte Intervalltrainings und ein Wettkampf – nämlich der Halbmarathon beim Lußhardtlauf mit neuem Personal Best.

Gesamtstrecke und Gesamtdauer pro Monat für die Disziplin Laufen.

Deutlich zu sehen im Diagramm ist, dass Juli und August jenseits dessen liegen, was ich zuvor gelaufen bin. In früheren Jahren bin ich bestenfalls 302 Kilometer in einem Monat (August 2018) gelaufen – die Top 5 der Laufleistung pro Monat liegen also alle in 2019.

Mittlere Strecke pro Lauf und mittleres Tempo.

Deutlich ist zu sehen, dass ich im Mittel langsamer gelaufen bin – für lange Läufe ganz natürlich. Dennoch sind SEHR schnelle Läufe dabei gewesen, wie der Lußhardtlauf und harte Intervalltrainings. Auch die Strecken waren lang – trotz kürzerer Strecken dazwischen rissen’s die langen Trainings raus.

Herzschläge pro 100 Meter Laufen in lila, monatsgemittelter Ruhepuls in blau.

Auch mein Ruhepuls sinkt – und es hat sich ein nachhaltiger Trend bei den Herzschlägen pro Strecke ergeben. Den hoffe ich, zu verstärken! Für mich ist dieser „Streckenpuls“ inzwischen ein Parameter, der mir wirklich hilft, die Dinge zu beurteilen. Und netterweise lässt er sich einfach aus Herzfrequenz und Pace ermitteln! Zu guter letzt zeigt aber auch das Training noch eine andere Wirkung …

Körpergewicht und von der Waage geschätzter Körperfettanteil im jeweiligen Monatsmittel.

Im Moment habe ich echt hart zu fressen, um mein Gewicht zu halten. Kein Wunder, bei der Menge an Kalorien, die ich beim Laufen raushaue. Wahrscheinlich wird’s nach dem September etwas ruhiger – sonst muss ich ernsthaft versuchen, mehr Hunger zu bekommen!

2 Kommentare zu „August und KW35 gelaufen

    1. Ja, im Moment läuft’s gut, die Parameter zeigen auf „Leistungssteigerung“ und „Trainingserfolg“. Wie man’s im Wettkampf umsetzen kann, ist immer auch tagesformabhängig. Man kann natürlich mit dem Training die Probleme durch schlechte Tagesform ein wenig nivellieren, aber wenn’s aus irgendeinem Grund nicht läuft – ist das eben so.

      Im Moment heißt das Ziel: Marathon am 22.09.

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