Manchmal kommt es anders …

Am Mittwoch fuhr ich mit einem Kollegen zum Behördenseminar des IRS im Strahlenschutz. Das findet immer in der Akademie des Sports in Hannover statt, zweimal im Jahr: mit Thema Röntgeneinrichtungen im Frühjahr und mit Thema Radioaktivität und Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung am Übergang von Hoch- zu Spätsommer. Die eigentliche Veranstaltung fand am Donnerstag von 10:00 bis 16:30 statt, aber damit man um zehn in Hannover ist, muss man verdammt früh los. Schon Seminar und Rückfahrt an einem Tag sind bei voller Anrechnung von Reisezeit als Arbeitszeit über zehn Stunden, aber mit der Hinfahrt auch noch…

Also fuhren der Kollege und ich mit der Bahn hin. Wir hatten einen angenehmen Platz in einem direkten ICE, in dem wir nicht umsteigen mussten – auch bei der Rückfahrt. Ich hatte mein Notebook dabei, um am Howard-Goldstein-Vortex zu arbeiten. Da ich kein dienstliches Notebook habe und ohne Rechner keine Bescheide und nur begrenzt Überwachung machen kann, wäre das auch okay gewesen.

Tatsächlich unterhielten sich der Kollege und ich aber so unglaublich gut über alles Mögliche, dass die dreieinhalb Stunden nach Hannover und dann die dreieinhalb Stunden wieder zurück unglaublich leicht verflogen. Ich hatte sogar regelrecht vergessen, dass das Notebook über mir im Rucksack in den Gepäckfächern lag. Nur im Hotelzimmer hatte ich es ausgepackt, um nach dem Spaziergang mit den Kollegen aus Tübingen noch einige Dinge nachzuschauen und am morgen vor dem Seminar noch meine Laufstrecke in meine Excel-Statistik einzutragen – ich drehte nämlich ein paar Runden um die HDI-Arena und eine um den Maschsee. Somit habe ich keinen neuen Vorrat an Beiträgen für den Howard-Goldstein-Vortex produziert. Aber der aktuelle Kaffee oder Tee wird trotzdem nicht der vorerst letzte sein. Ich hatte zwar nur bis zu diesem vorab Texte eingestellt und jeweils auf Freitag geplant, aber in meinen Vorrats-Textfile zu der Geschichte liegen noch mindestens drei weitere Episoden … und so ganz langsam beginne ich mir Gedanken zu machen, dass in spätestens drei Anschlägen der Gruppe ich auf’s Finale von Staffel 1 hinsteuern und die Weichen für die Veränderungen in Staffel 2 stellen muss.

4 Kommentare zu „Manchmal kommt es anders …

    1. Nee, das war super. Mit dem Kollegen habe ich etliche Ansichten gemeinsam – und viele private Themen. Er ist, wie ich, ein Nerd. Er mag Wortspiele …

      Das war echt super 🙂 Ich bin nicht böse drum, nicht geschrieben zu haben.

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