Herzensangelegenheit

Nachdem ich mich am Samstag schon der Statistik widmete, allerdings nur neue Diagramme zeigte, fragte ein Kommentator nach den Puls- bzw. Herzfrequenz-Daten. Die habe ich zwar schon erfasst, aber schon eine Weile nicht mehr gezeigt. Darum hier nun ein Update … mit einem weiteren neuen Diagramm.

Monatsgemittelt mein Puls bei allen Trainings und Wettkämpfen als blaue Linie. Die grüne Linie stellt 70% der Herzfrequenz-Reserve nach der Karvonen-Formel dar. In der oberen Diagrammhälfte sind als rote Kreuze die Abweichungen zu sehen.
Monatsgemittelt mein Ruhepuls in blau. In lila aufgezeichnet: monatsgemittelt meine Herzschläge pro 100 Meter Laufstrecke. Das lässt sich verhältnismäßig einfach aus Puls und Pace ausrechnen.

Ich wache darüber, ausreichend viele langsame Einheiten zu laufen – und damit eben auch Einheiten mit (verhältnismäßig) niedriger Herzfrequenz. Da auch immer schnelle Einheiten für Tempo dabei sind – wie Tempodauerläufe, Intervalltrainings und auch Wettkämpfe – lande ich zumeist in einem Bereich um die 70% zwischen Ruhe- und Maximalpuls, also der Herzfrequenzreserve nach Karvonen. Das hat sich für mich als gut erwiesen, auch wenn ich zur Zeit versuche, die Grundlagen legenden 80% meines Trainings noch ein bisschen langsamer zu laufen.

Dazu habe ich mir einen Parameter definiert, der mir die Herzschläge pro 100 gelaufenen Metern angibt. Ich hätte auch Herzschläge pro Meter oder Herzschläge pro Kilometer angeben können, aber mit irgendetwas unter 100 finde ich die Herzschläge pro 100 gelaufenen Metern am handlichsten. Wenn ich effizienter laufe, mein Herz-Kreislauf-System trainierter ist, sollte dieser Wert sinken – und mit reichlich Schwankungen tut er das im Mittel auch.

Puls gegen „Pace“, also inverse Geschwindigkeit, aufgeschlüsselt nach Trainingsformen.

Das neue Diagramm stellt den Puls bzw. die Herzfrequenz gegen die Geschwindigkeit in der Läuferdarstellung, also die „Pace“ in Minuten pro Kilometer dar. Ich habe das nach Trainingsformen aufgeschlüsselt, weil ich das so übersichtlicher finde. Der Zusammenhang ist unleugbar, ein paar Ausreißer (wohl aufgrund von Messfehlern beim Puls am Handgelenk) gibt es, aber ansonsten bestätigt mir das Diagramm, was ich schon wusste: die Wettkämpfe sind schnell und unter hoher Belastung, darunter folgen in beidem etwas runtergedimmt die Tempodauerläufe, Intervalltrainings, Dauerläufe und Regenerationseinheiten.

Einen „Knick“ im Diagramm zwischen aerober und anaerober Energieerzeugung sehe ich leider nicht, der wäre aber vermutlich auch erst im Herzfrequenz-Geschwindigkeits-Diagramm zu sehen (also Geschwindigkeit in km/h oder m/s). Das Diagramm werde ich vermutlich auch noch irgendwann basteln, aber tendenziell dann eher noch mit einem Conconi-Test auf dem Laufband kombinieren.

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