Bahn-Begegnungen

Ich habe heute wieder die Bahn genutzt – das zweite Mal. Es ist einfach super, wenn man die 400-Meter-Einheit zur Verfügung hat und so genau kontrollieren kann, was man läuft. Heute gab’s Intervalltraining in „Pyramidenform“: 400 Meter, 800 Meter, 1200 Meter, 1600 Meter, 1200 Meter, 800 Meter und 400 Meter. Insbesondere die 1600 brettern ganz schön rein. Die Idee war, die beiden 400er in einer 3:40er-Pace zu laufen, die 800er in einer 3:50er, die 1200er in 4:00er und die 1600 in 4:10er. Ich war wohl sogar etwas schneller, aber im Mittel passte die Staffelung.

Der Fokus dieses Beitrags soll aber ein anderer sein. Denn die Bahn ist – ähnlich dem Lauftreff und doch anders – auch ein sozialer Ort. Andere Leute kommen auf die „öffentliche“ Bahn des Fußballvereins, um Training durchzuführen. Dieses Mal waren es zwei andere Parteien auf dem Platz: ich teilte die Bahn mit einer jungen Erwachsenen, die 4000 Meter auf der Bahn lief. Natürlich war sie etwas langsamer als ich, aber Kunststück: Ich lief ja maximal 40% der Strecke am Stück, die sie ohne abzusetzen zurücklegte. Von der Mama, die ihre Tochter zusammen mit dem Hund begleitete, erfuhr ich, dass die junge Dame angehende Polizistin ist und für ihre Fitness-Normen bei der Polizei trainiert. Ich fragte noch ein bisschen nach, stellte aber fest, dass bereits kompetente Hilfe am Start ist und Trainingspläne erstellt wurden – sonst hätte ich mal geschaut, ob ich unterstützen könnte: Schließlich sind meine Erfahrungen besser als nichts. Alle drei Damen auf der Bahn – Mutter, Tochter und meine Wenigkeit – waren Ausdauerläuferinnen, keine Sprinterinnen. Der 100-Meter-Sprint beim Sportabzeichen fiel meiner Bahn-Mitnutzerin der Erzählung nach viel schwerer als der 2000-Meter-Lauf.

Dann war da noch der Fußballtrainer, der bereits Material bereitstellte. Später schlossen sich im zwei Schützlinge an, mit denen er Stabilitäts-, Ball- und Ausdauertraining machte. Er meinte, meine Lauferei sähe gut aus, erzählte von seinen eigenen Marathon-Erfahrungen. Er hob stark auf die Notwendigkeit von Stabilitätstraining ab, vor allem für den Rücken. Es war eine sehr nette Unterhaltung, und zeitweise – jedoch vor meiner Zeit in dem Lauftreff – war er wohl auch im sonntäglichen Lauftreff dabei, an dem ich derzeit zumeist teilnehme.

Schön war’s, und ein bisschen Training kam nebenbei auch noch rum. Das fühlt sich ziemlich gut an so!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.