So lala

Heute morgen war es schwer zu entscheiden, ob ich arbeiten gehen oder mich krank melden sollte. Wenn ich einen Infekt hätte, wäre es einfacher, auch bei Kopfschmerzen. Aber es war von allem kaum etwas und dazu eine Kombination aus den emotionalen Nachwirkungen dreimaligen Erwachens aus Albträumen über die Nacht hinweg, dem Gefühl, draußen eine feindliche Welt vorzufinden und dem Bedürfnis, sich in die Decke einzukuscheln. Dabei ging es nicht um die Arbeit – da sind Dinge zu tun, die ich machen möchte und für sinnvoll halte.

Es war wie ein Druck im Geist, gepaart mit Vorahnungen von typischem Kranksein, die aber nicht greifbar sind. Ich bin daher später los, habe beim Arzt noch ein Rezept geholt, das ich eh brauchte, und mir offen gehalten, dann doch in die Sprechstunde zu gehen oder mich für einen Tag krank zu melden, nachdem ich umgekehrt wäre.

Nun sitze ich im Zug und bin gespannt, was mein Körper und meine Psyche zu meiner Antwort auf das diffuse Bild, das Körper und Psyche heute morgen abgaben, sagen werden.

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