Was macht der Pendler, wenn er Urlaub machen möchte…

…genau, er geht nach Kanada, wo man nur mit dem Auto überhaupt irgendwo hinkommt.

Eh? (wie der Kanadier gerne sagt) – warum das denn?
Weil die Kanadier noch weniger Verkehr auf ihren Straßen haben als die Australier und das Wort Stau wohl überhaupt nicht kennen.

Nach 2 Wochen, fast 3500 Kilometern und zahllosen Nationalparks, muss ich sagen, dass Kanada nicht nur ein schönes, sondern auch ein entspanntes Land ist. Die Einheimischen gehen freundlich, rücksichtsvoll und zuvorkommend mit jedem um, dem sie begegnen und fahren auch so Auto. Dadurch bedarf es nur weniger Regeln und macht alles sehr relaxt (Wenn sich jetzt die Asiaten noch an diese Regeln halten würden, wäre alles super 🤨).

Essenstechnisch bin ich ebenfalls weit rumkommen und hab so ziemlich alles probiert, was mir unter die Finger kam. Wobei ich mich an die kanadische „Poutine“ (Pommes mit Käse und Bratensoße) wohl nicht gewöhnen werde. Steaks,  Chili und Burger können sie super, BBQ Rips isst man wohl besser in den Südstaaten der USA, obwohl man sie hier überall angeboten bekommt, denn smoken können sie nur Bacon, Ham und Lachs, das dafür aber richtig. Deshalb kann ich auch die vielen Grill & Bar Restaurants vor Ort empfehlen, welche fast ausschließlich heimische Produkte verwenden und großen Wert auf Qualität legen. Falls ihr aber auch mal die verbreiteten Restaurantketten ausprobieren wollt, hier ein paar do’s and don’t does:

  • A&W (schmeckt wie unser McDonald’s, ist aber doppelt so teuer 👎👎)
  • McDonald’s (warum haben die im Ausland geilere Burger als wir,  z.b. Black Pepper Angus 👍)
  • Tim Horton (wie Subway mit halben Portionen 👎)
  • Wendy’s (Baconator – FTW 👍👍)
  • White Spot (richtig gutes Frühstück, Burger, Milchshakes… – man sollte aber genug Hunger mitbringen, denn „endless, means endless“ 👍👍)

Mein persönlicher Tipp ist das „St. James Gate“ in Banff, ein Irish Pub, der in Dublin gebaut und nach Banff verschifft wurde – hier stimmt einfach alles 👍👍👍.
Fern halten sollte man sich im allgemeinen von europäischen Speisen, denn die kanadischen Interpretationen sind oft sehr abenteuerlich (ich höre mich noch sagen: „…lass uns morgen nen Burger essen gehen, der is leichter als die Carbonara“) und was Donair ist, darf jeder selbst herausfinden.

Aber ich möchte euch die hübschen Seiten Kanadas natürlich nicht vorenthalten:

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Buckley River bei Hazelton
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Widder am Icefield Parkway in den Rocky Mountains
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Peyote Lake (Das Ende hat die Form eines Wolfskopfes – bitte Holger)

 

…und Talianna bzgl. Das Loch danach, auch dafür kennen die Kanadier eine Lösung:

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3 Kommentare zu „Was macht der Pendler, wenn er Urlaub machen möchte…

  1. Oh, Ihr wart in Banff! Kenne ich zwar nur aus einem Reiseberichts-Buch, aber da spielte der Park eine gewichtige Rolle (wobei, kann auch sein, dass das Yoho war – aber die sind ja eh benachbart).

  2. Im Spiegel war mal ein Artikel darüber, wie man sich zu verhalten hat, wenn einem ein Bär in freier Wildbahn über den Weg läuft. Ich meine, Weglaufen gehörte zu den Punkten, die im Normalfall als nicht so clever gelten, aber in Deinem Fall könnte es Sinn haben, nach so viel Training 😉

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