Mein Mann ist mein Held

Am Sonntag zum Marathon musste ich ja recht früh los – unter anderem auch, weil ich am Samstag wegen der Kopfschmerzen meine Startnummer noch nicht hatte abholen können. An Arbeitstagen steht mein Mann gegen 7:45 auf, und da er absolut kein Morgenmensch ist, fällt ihm selbst das schwer. Am Sonntag war er tatsächlich um 7:00 auf, um mich zu unterstützen, direkt beim Anmelden, beim Gepäck aufgeben, bei allem mitzuhelfen, mir schon zuvor beim Frühstück und meine Sachen packen eine Hilfe zu sein.

Wenn ein vom Tagesrhythmus-Typus her auf „Eule“ gepolter Mensch für das verrückte Lauf-Hobby seiner Partnerin am Sonntag früher aufsteht als für die Arbeit, sich über sechs Stunden am Veranstaltungsort um die Ohren schlägt, die zum größten Teil aus Warten bestehen, und das auch noch allein, zumindest ohne ihm bekannte Leute – dann ist das absolut heldenhaft. Ich kann nicht sagen, ob ich es ohne ihn nicht hinkriegen würde – sicher geht das irgendwie. Aber mit dieser Unterstützung, organisatorisch, durch das Halten von Dingen beim Umpacken, vor allem aber seelisch-moralischer Unterstützung in allen Phasen – Marathon-Vorbereitung, Organisation des Selbst beim Wettkampf, Da-Sein und Anfeuern neben dem Wettkampf und Mitfreuen, wenn es geklappt hat – geht alles viel leichter, bzw. wäre ohne das alles viel schwerer.

Mein Mann ist mein Held. Aber sowas von mein Held!

2 Kommentare zu „Mein Mann ist mein Held

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..