Eindrücke vom Institut für industrielle Automatisierung

Das Institut für industrielle Automatisierung (IiA) ist der Name meiner Einrichtung in Minecraft auf dem aktuellen Server, auf dem ich spiele. Braucht man so eine „Einrichtung“, in Minecraft? Nein – natürlich nicht. Ich erstelle mir aber immer so eine Idee einer „Firma“ oder „Institution“, die meine Bauten in Minecraft „betreibt“. Da ich gerne Maschinen baue, die verschiedene (Roh-)Stoffe in Minecraft erstellen, hat das Ganze meistens etwas Industrielles an sich. Auf meinem ersten Minecraft-Server, betrieben von einem Kumpel mit Nickname „Lexxagon“, war ich die ELCTA – die Eastern Lexxington City Transportation Authority. Warum? Ich baute viele Bahnlinien und hatte dazu ein paar Hochbauten und Straßen, die analog zur New York City Port Authority natürlich auch von der ELCTA betrieben wurde. Auf meinem zweiten Server, betrieben von Leuten der WoW-Gilde eines meiner besten Freunde, war ich „Neko Industries“ (NI). Dort habe ich das Konzept der „Betriebsebene“ entwickelt, eines Kellers unterhalb eines Hochhauses, in dem viele, viele Lagertruhen, automatische Öfen und diverse Maschinerie herumstehen. Als NI begann ich auch mit den umfangreichen Maschinen für Eisen, Gold, Zuckerrohr, Tinte und so weiter.

Auf meinem eigenen Server, dem Server von „Wednesday Night Fever“ (WNF), einer Gruppe von Zocker-Freunden, die am Mittwochabend zusammenspielen, bin ich nun das IiA, das Institut für industrielle Automatisierung. Der Zentralturm der IiA verfügt auf Ebene -6, also schon einer Kellerebene, natürlich über eine Betriebsebene. Der Turm ist, auch ein typisches Designmerkmal meiner Minecraft-Gebäude, sehr hoch (und immer noch in Bau), außerdem steht er in einem Teich und kann nur deutlich über der Erde und auf Kellerebenen betreten werden. Ein paar grobe Eindrücke gibt es hier erstmal:

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Die IiA-Zentrale oberirdisch, mit Hochstraßen in alle Himmelsrichtungen.
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Die Betriebsebene des Instituts für industrielle Automatisierung. In der Mitte des Bilds der zentrale Beleuchtungsschacht mit Lavafall.

Die IiA-Zentrale zwischen Betriebsebene und den ersten oberirdischen Stockwerken habe ich im Beitrag Meta-Minecraft skizziert.

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Die Brücke „Solidarität“, die meinen künftigen Containerhafen überspannen wird, analog zur Köhlbrandbrücke in Hamburg – nur dass die Köhlbrandbrücke eine Schrägseilbrücke ist, während ich hier eine Hängebrücke designt habe.
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Der östliche Zugangsturm des IiA, mit dem Schriftzug IiA in Glas im Turm. Im Hintergrund die Ookami-Brücke, eine Schrägseilbrücke.

Natürlich ist das alles noch nicht fertig. Im Moment baue ich im tiefen Untergrund des Westens des IiA an einer Gold-Maschine, die Netherportale benutzt. Ein Tiefbahnhof mit vier Gleisen ist noch in Bau, neben der IiA-Zentrale ist noch ein weiterer Turm in Bau, zwei weitere Hochhäuser sind in Planung. Dazu wird noch ein Container-Hafen im Süden entstehen. Es gibt immer was zu tun.

7 Kommentare zu „Eindrücke vom Institut für industrielle Automatisierung

    1. Ja, da steckt einiges an Zeit drin. Der Unterbau ist auch ziemlich umfangreich, und mindestens der Hauptturm wird bis an den oberen Rand der bebaubaren Welt gebaut. Ich bin da etwas „gebrannt“, weil ich meiner ersten Single-Player-Welt in Minecraft oft den Weg zu meiner Basis nicht mehr gefunden habe – durch Türme finde ich immer wieder hin.

      Ich werde wohl auch mal wieder was vom IiA posten, wenn es weiter geht mit dem Bau. Vielleicht auch Bilder von der Halle mit den Netherportalen für die Goldfarm – das sind über 6000 Block Netherportal und über 28000 ausgehobene Blöcke Hohlraum.

      1. Das hat mir mein Junior auch schon erzählt, dass er sich in den Welten verlaufen hatte 🙂
        Das mit den Türmen ist also keine schlechte Idee.

        Ab und an mal was posten ist bestimmt gut. Meinem Junior hat z.B. deine Brücke sehr gut gefallen.

        1. Die Brücke war auch ein ganz schöner Aufwand. Ich hatte mit einem Ausdruck einer Parabel in Excel sowie auf quadratisch getrimmten Gitternetzlinien im Diagramm gearbeitet, um das Durchhängen des Tragekabels richtig hinzubekommen. Ich will weitere Hängebrücken bauen, aber derzeit hat sich das nicht ergeben. Über die Brücke „Solidarität“ verläuft neben einer Hochstraße übrigens auch eine künftige Minecart-Bahnlinie.

        2. Das hört sich sehr interessant an.
          Ich kenne mich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht mit Minecraft aus. Deswegen staune ich immer über die Baufähigkeiten dieses Programms. Da stecken aber auch irgendwelche Mods mit drin, oder?

        3. Da ich aktuell unter Minecraft 1.13 baue, meinen Server unmodifiziert darauf laufen habe und mein Server (bewusst) nur solche Komfort-Tools zur Anzeige (wie eine Minimap) unterstützt: Nein, das ist alles mit Standard-Minecraft gebaut. Keine Zusatztechniken, keine Zusatzblöcke. Derzeit auch keinerlei Komfortfunktionen durch verbesserte Anzeige-Mods, wie sie wieder kommen, wenn die Modder die neue Version beherrschen.

          Ein einziges „Mogeln“ habe ich vorgenommen. Als Admin kann ich in den Spectator-Modus, in dem ich fliegen kann – sonst wären die Bilder nicht möglich gewesen. Sonst ist aber alles „Vanilla-Minecraft“, also ohne Schokosoße aus Mods und Zusatzblocks oder Tools.

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