Knapp oder optimiert?

Da ich zur Zeit fast immer einen kleinen Sprint einlege, wenn ich zur Bahn gehe, frage ich mich gerade:

Gehe ich immer knapper los? Oder kann ich nur besser einschätzen, wie lange ich zur Haltestelle brauche und traue der Sache doch noch nicht so ganz?

Heute früh hatte ich so etwa 90 Sekunden, bis die Bahn einfuhr, nach 12 Minuten Weg von zuhause. Eben waren’s etwa genauso viel nach 9 Minuten vom Büro, mit zwei optimal laufenden Straßenquerungen. Irgendwie kommt mir das zu knapp vor, auch wenn es beide Male gereicht hat. Da meine Wartezeiten an der Bahn konstant gesunken sind, aber immer auch mal was unvorhersehbares passieren kann, stellt sich die Frage: wann verpasse ich mal die Bahn?

Naja, aber vermutlich optimiere ich einfach nur meinen Arbeitsweg. Das ist ja nichts Schlechtes, so lange immer noch ein Puffer gegen das Verpassen der Bahn bleibt. Ich sollte wohl meine Ankunft am Bahnsteig nicht asymptotisch gegen die Abfahrtszeiten gehen lassen, sondern sie lieber ebenfalls asymptotisch an eine Zeit 60 Sekunden vor der Abfahrt annähern. Klingt nach einem Plan, finde ich.

2 Kommentare zu „Knapp oder optimiert?

    1. Bei uns im Dorf wäre da das Café mit Rösterei „Erbolino“ zur Verfügung. Da würde mir nicht langweilig werden … aber wünschenswert ist es dennoch nicht. In der Stadt … lustigerweise würd’s mir da mehr ausmachen, trotz der umfangreicheren Zerstreuungen.

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