Erinnerung an „Zuhause“

Was genau ist „Zuhause“?

Ich habe eine Weile immer wieder gesagt, dass ich am Wochenende nach Hause fahre. Das war während des Studiums und eigentlich war „Zuhause“ da nur noch ein Wort für mein Elternhaus. Zuhause war ich in meiner Studentenbude, so klein und schlecht renoviert und … alles sie auch war.

Da ich in letzter Zeit aber öfter auf meine Heimat- oder eher Herkunftsstadt angesprochen wurde, und mir diese Tasse hier in die Finger fiel, musste ich ein Bild davon hier zeigen:

2018-04-03 20.43.49

Dort komme ich her – Bad Wimpfen. Die Silhouette mit Steinhaus (links), blauem Turm (Mitte) und Stadtkirche (rechts) oben auf dem Prallhang über dem Neckar ist charakteristisch. Dazu gehören eigentlich noch die Arkaden und der rote Turm, von der Rundung der Tasse verdeckt.

Lang ist es her, dass ich auf dem Weihnachtsmarkt in Wimpfen war – ich erinnere mich noch, als das ein Geheimtipp war, später völlig überlaufen. Denn die Kulisse ist einfach wunderschön. Ich will gar nicht mehr draus machen. Da komme ich her. Zuhause ist es nicht mehr – aber immer die Kulisse meiner Kindheit in einer wunderschönen, mittelalterlichen Stadt, mit einem Elternhaus im Neubaugebiet am Rande der Äcker. Paradiesisch. Und lang her.

3 Kommentare zu „Erinnerung an „Zuhause“

    1. Danke 😉

      Es ist allerdings nun die Hälfte meines bisherigen Lebens, die ich nicht mehr in Wimpfen lebe. Auf meiner Skala ist das eine lange Zeit.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.