Quartalsbilanz

Heute um Mitternacht endet das erste Quartal des Jahres 2018. Neben diversen anderen Dingen habe ich mein Lauftraining fortgesetzt, mehrere Ziele formuliert und Buch geführt über meine Lauferei. Nun hier die Bilanz in Zahlen und Bildern:

  • Streckenziel 2018: 1500km. Nach knapp 25% des Jahres (90 von 365 Tagen) liege ich bei 552km, das sind knapp 37% des Ziels. Davon habe ich 450km beim Laufen draußen und 102km auf dem Laufband absolviert.
  • Schrittziel: Ich wollte eine Serie von stets mehr als 8000 Schritten pro Tag absolvieren. Durch den Datenverlust wegen des neuen Telefons kann ich das nicht mehr nachweisen, aber ich weiß, dass die Serie inzwischen seit dem 19.12.2017 halte – über hundert Tage. Nach einer Abschätzung, wie weit ich das Ziel jeweils übertroffen habe, dürften es allein in den 90 Tagen davon, die 2018 stattfanden, 1,4 Millionen Schritte gewesen sein.
  • Halbmarathon-Training: Ich habe bereits fünf Trainingsläufe über 20km dieses Jahr absolviert, dazu zehn zwischen 15km und 20km. Die Tendenz ist eindeutig steigernd – weniger Puls bei gleicher Geschwindigkeit, mehr Geschwindigkeit bei gleichem Puls. Fünf oder sechs Intervalltrainings über sechs Mal 1000m waren auch dabei. Es läuft also!
Q1Y2018StreckeDauer
Gesamtlaufstrecke und Laufgesamtdauer je Monat, Quartale 2-4 2017 als Historie und Quartal 1 2018.

Nach dem starken Oktober im Jahr 2017 während der Kilometerfresser-Challenge des rennwerks waren die Wintermonate nicht so stark. Aber das erste Quartal 2018 nahm richtig Fahrt auf. 180 Kilometer im Januar, 150 Kilometer im Februar und 215 im März. Liegen die blaue Kurve für die Gesamtdauer in Stunden und die grüne Kurve für die Gesamtstrecke in Kilometern in dieser Skalierung aufeinander, entspricht das 6:00 Minuten pro Kilometer oder 10km/h. Deutlich zu sehen ist nicht nur, dass die Laufleistung wieder hochging, sondern auch, dass die Steigerung der mittleren Geschwindigkeit anhielt, ein Trend, der schon 2017 im Gang war und sich 2018 fortgesetzt hat.

Q1Y2018Kinetik
Leistungsdaten – in rot die mittlere Geschwindigkeit in der Darstellung „Pace“, also Zeit in Minuten, die zum Zurücklegen eines Kilometers benötigt werden. In blau die mittlere Distanz, die pro Laufeinheit zurückgelegt wurde.

Im März ist die mittlere Geschwindigkeit wieder etwas runtergegangen, die „Pace“ also etwas hoch. Das ist aber nicht schlimm – erstens achte ich derzeit mehr darauf, meinen Puls in einem bestimmten Fenster zu halten, wenn ich nicht gerade Intervalltraining mache, zweitens waren da auch gemeinsame Läufe mit meinem Mann, der noch nicht ganz so flott unterwegs ist, sowie ein Lauf mit Rucksack von der Arbeit nach Hause enthalten. Wie im Langstreckentraining zu erwarten, ist die mittlere Länge einer Einheit am Wachsen – das wird sich wahrscheinlich im Sommer, wenn nach dem Halbmarathon das Marathon-Training angegangen wird, noch verschärfen.

Q1Y2018Anteile
Anteile verschiedener Aktivitätsarten an der monatlichen Gesamtlaufleistung.

Deutlich zu sehen ist, dass in Herbst und Winter mein Laufband sich bezahlt gemacht hat. Insbesondere auch für Intervalltraining nutze ich es wegen der Einstellbarkeit gerne – und weil mein Mann gerne mal danebensitzt und mir vorliest. Dass ich dennoch die meiste Strecke draußen zurücklege, verwundert aber denke ich genauso wenig.

Q1Y2018Koerper
Körpergewicht und Fettanteil, gemessen mit einer Fettanteil-Waage. Ein Wechsel des Mess-Modus bedingt einen „Sprung“ zwischen Dezember 2017 und Januar 2018.

Bei den Daten meines Körpers hat sich der Trend fortgesetzt. Da ich allerdings von Dezember auf Januar umgestellt habe, wie ich messe, sieht man im Diagramm einen Sprung von Gewicht und Fettanteil nach oben. Die konkreten Änderungen: Ich habe häufiger gemessen und immer aufgeschrieben, nicht mehr nur ausgewählte, zu niedrigeren Werten hin tendierende Einzelmessungen. Ein bisschen die Völlerei um Weihnachten dürfte natürlich auch im Sprung enthalten sein.

Insgesamt sehe ich mich auf einem guten Weg. Von einem Status, in dem die jahreszeitlichen Schwankungen aufgrund des auf die Temperatur und das Lichtlevel reagierenden Metabolismus sowie der geringeren Trainingslust im Winter dominieren, bin ich noch weit entfernt. Ich kann durchaus mit einiger Berechtigung erwarten, mit dem Training nicht nur einen Erhalt meiner Leistung, sondern sogar eine Verbesserung zu erzielen. Letztlich zur Motivation und zur Formulierung realistischer Ziele führe ich diese Datei ja, aus der ich die obigen Daten und Diagramme extrahiert habe.

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