Mehr Zahlen-Magie

Dass Zahlen eine gewisse Magie innewohnt, auch und gerade für mich, die ich mich um Rationalität bemühe, habe ich bereits beschrieben. Es gibt aber ein paar sehr konkrete „magische“ Zahlenbezüge, die mich beschäftigen und motivieren.

Da wäre die Schritt-Zahl pro Tag. Seit fast 100 Tagen gehe ich jeden Tag mehr als 8000 Schritte, meist mehr als 10000. Im Schnitt sind’s sicher eher etwas um die 13000-15000 Schritte. Selbst bei recht langen Schritten kommen beim Laufen fast so viele Schritte wie Meter zusammen, dauz gehe ich ja auch ein wenig durch die Gegend, an einem normalen Tag – und sonst eher etwas mehr. Ich erinnere mich, dass im Sommer 2017, in meiner „heißen Phase“ der Vorbereitung auf den ersten Halbmarathon, öfter 35000-37000 Schritte auf dem Schrittzähler standen. Vergangene Woche Freitag und vorvergangene Woche Freitag waren wieder deutlich über 35000 Schritte auf meinem Konto. Bisher noch nie standen über 40000 Schritte an einem Tag auf meinem Zähler. Warum ist diese Zahl für mich „magisch“? Erstens ist’s die nächste „runde“ Zahl, die ich bisher an Schritten pro Tag nicht erreicht habe. Zweitens sind etwa 40000 Kilometer der Erdumfang – bei einer angenommenen Schrittlänge von einem Meter wären 40000 Schritte an einem Tag also ein Tausendstel des Erdumfangs an zurückgelegter Strecke. Für mich bedeutet das etwas – wenn auch nichts „Übernatürliches“, so doch eine starke, motivierende Zahlengleichheit.

Die Kilometer im Jahr – beim Autofahren sind die sehr relevant. Die jährliche Kilometer-Leistung entscheidet über die Höhe der Versicherungsbeiträge und die zeitliche Häufigkeit von Wartungen, da sie ein Maß für das Risiko, einen Unfall zu bauen, und die Abnutzung des Fahrzeugs ist. Die gelaufenen Kilometer im Jahr habe ich früher gerne mit meiner täglichen Pendelstrecke (172 Kilometer, also zwei mal 86) nach Stuttgart verglichen, da sollten am Ende des Jahres mehr Kilometer stehen als die Kilometer, die ich täglich – später wöchentlich – mit dem Auto zurücklegte. Dieser Vergleich ist inzwischen Makulatur. Erstens erreiche ich meine damalige tägliche Pendelstrecke inzwischen oftmals im Monat mit den gelaufenen Kilometern und zweitens pendele ich ja nicht mehr nach Stuttgart.

Für mich im Moment gar nicht magisch – weder in positiver noch in negativer Weise – ist meine nächste runde Alterszahl. Die 40 kommt. 2019 ist es so weit. Interessiert mich das? Nun – in mancher Hinsicht ja: Ich frage mich, wie viele Kilometer ich gelaufen sein werde, bevor ich 40 werde, aber das ist es dann auch. Ich werde eh oft für jünger gehalten – ob mein Körper oder eher mein kindlich-verspieltes Gemüt damit zu tun hat, kann ich nicht beurteilen. Natürlich würde ersteres meiner Eitelkeit Vorschub leisten, aber ich glaube eher an letzteres. Hmm. Als Wegmarke scheint die 40 doch eine Rolle zu spielen. Macht aber nichts.

Wie sieht’s bei Euch mit Zahlen aus?

3 Kommentare zu „Mehr Zahlen-Magie

  1. Zahlen können soo schön sein: Ich versuche immer wieder gerne einer beliebigen aktuellen Zahl eine Besonderheit zuzuordnen. Kürzlich entschied ich mich anlässlich eines x-ten Geburtstages ein kleines Rätsel zu stellen:
    Suche die kleinste Primzahl x,
    1. deren Abstand zur nächst-kleineren Primzahl genau dem Abstand zur nächst-größeren entspricht und
    2. der Abstand ist nicht-prim.
    Prima Grüße
    Max

    1. Wenn ich mich nicht komplett vertan habe, ist das Produkt aus dem Abstand zur 60 und dem Abstand zu den nächsten Primzahlen die Antwort auf die große Frage bei Douglas Adams?

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