Homerun

Heute habe ich es getan.

Ich bin von der Arbeit in Bruchsal mit der Bahn nur bis Karlsruhe Hauptbahnhof gefahren. Meine Alltagsklamotten, meine Handtasche, meinen eBook-Reader, meine Jacke – all das hatte ich im Rucksack. Und dann lief ich los. Mit dem Rucksack auf den Rücken, in der Größenordnung von 10% meines Körpergewichts. Ich lief nach Hause. Google Maps sagte siebzehn Kilometer, in der Praxis habe ich diese Ideallinie einfach nicht gefunden, weil beim Laufen mit Rucksack auf das Handy-Display starren noch weniger praktikabel ist als beim Laufen ohne Rucksack. Im Endeffekt waren es zweiundzwanzig Kilometer bei einer Geschwindigkeit von 6:15 pro Kilometer, aber halt mit Ballast. Eine kurze Pause bei den Schwiegereltern mit zwei Glas Wasser gab’s, sonst bin ich durchgelaufen.

Fazit am Ende des Tages:

  • Boah, ist das anstrengend mit Rucksack!
  • Ich kann auch mit Rucksack schnell laufen.
  • Mit Rucksack auf dem Rücken laufen ist zwar in Ordnung, aber auf die Dauer gibt’s Druckstellen und blaue Flecke, vermutlich, weil mein Rucksack eher auf die langsamere, ruhigere Bewegung beim Wandern ausgelegt ist als auf die höheren Beschleunigungen beim laufen.
  • Der Weg ist optimierbar und optimierungswürdig.

Und, ganz wichtig: Ich bereu’s nicht ein bisschen.

2 Kommentare zu „Homerun

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