Fies träumen …

Wer kennt das nicht? Man wacht mitten in der Nacht auf, schweißgebadet. Das sonst vertraute, beruhigende Heim ist nach dem Albtraum plötzlich ein dunkler, gefährlicher Ort. Das Herz rast und Beruhigung will sich nicht einstellen.

Heute Nacht hatte ich das mal wieder. War lange nicht, aber diese Nacht …

Der Traum war wirklich gemein, aber auch kein Unbekannter. Es war eine Feier in einem luxuriösen Haus, mit vielen Wintergärten, Badelandschaften und so weiter. Ich fühlte mich ein bisschen deplatziert, aber so schlimm war’s nicht – und dann plötzlich kam Wind auf, das nahe Meer wurde plötzlich weggesaugt. Eine Bohrinsel-artige Konstruktion vor der Küste brach in sich zusammen und stürzte in den Strudel. Immer mehr Dinge stürzten in den Strudel, und langsam wurde auch klar, dass eine fiese Gestalt dieses Loch ausgelöst hatte, in das zuerst das Wasser, dann Bauten, Erde, Menschen hineingesaugt wurden. Diese fiese Gestalt, immer dieselbe vom Gefühl, immer anders aussehend, schafften wir – die Partygäste und ich – am Ende in das Loch zu werfen. Das Loch hörte auf zu saugen, aber was drin war, war weg, die Landschaft verwüstet. Und dann wachte ich auf.

Ich vermute, dass meine Nervosität bezüglich der Handwerker, die ab Morgen unsere Fenster erneuern, mir diesen Albtraum beschert haben. Ich hatte ihn schon lange nicht mehr, aber zusammen mit dem unaufhaltsamen Gorn aus einer Folge der Star Trek Original Serie und einem Traum, in dem ich durch den Schnee eines Himalaya-Hangs in eine drunterliegende Feuerhölle gezerrt werde, gehört der obige Traum zu meinen „Klassikern“ an Albträumen.

11 Kommentare zu „Fies träumen …

    1. Rational betrachtet gibt es keine Gefahr. Aber fremde Handwerker im Haus, alles umgestellt, damit man an die Fenster rankommt, möglicherweise klappt irgendwas nicht … das macht mich schon ein bisschen verrückt.

        1. War es auch. Die Ängste sind aber zum Glück weitgehend besänftigt. Morgen kommen noch zwei der Punkte, die nun mal recht hart waren – aber dann ist der recht umfangreiche Pfropfen aus Dingen, die ich nicht einschätzen kann oder die mir Sorgen machen, abgebaut. 🙂

  1. Einer meiner immer wiederkehrenden Träume war bis vor kurzem, dass ich – aus welchen Gründen auch immer – das Abi noch einmal wiederholte, um nachträglich einen besseren Schnitt zu bekommen. Jedenfalls saß ich dann immer in irgendwelchen Klausuren und hatte überhaupt keinen Plan. Gelegentlich träumte ich das auch vom Studium.

    Dann stand kürzlich in mehreren Medien ein Artikel über genau diesen Traum und was er zu bedeuten hat und schwuppsdiwupps habe ich aufgehört, das zu träumen 😉

    1. Was bedeutet der Traum denn?

      Einer meiner „Standards“ ist, dass ich schon studiere, aber immer noch zur Schule gehe, beides wegen Pendelns nicht richtig auf die Reihe bekomme. Meist schwankt meine Wissen in dem Traum zwischen „ich habe doch schon Abi“ und „meine Leben hängt vom ‚zweiten‘ Abi ab und ich schaff‘s nicht“. Sehr unentspannter Traum.

        1. Interessant. Habe ich allerdings mit vielen meiner Albträume schon versucht und auch geschafft. Meistens sind Albträume bei mir Indikatoren. Ich muss nur rausfinden, wofür 😉

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