Sonntag – Kopfschmerztherapie

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Diesen Zettel habe meinem noch schlafenden Mann heute morgen auf seiner Maus hinterlassen und bin los, um die Schmerzen loszuwerden. Auf aktuellem Stand hat es fast geklappt. Allerdings bin ich – gemäß dem Prinzip „Viel hilft viel!“ verhältnismäßig schnell und trotzdem weit gelaufen. Im Endeffekt war es fast Wettkampflevel – aber es hat geholfen. Wenn jetzt die letzten Reste des Schmerzes sich nicht noch einmal aufbäumen, sondern das Weite suchen, so bald ich unter der Dusche war, ist alles gut.

Resultat war ein Lauf von 11,21 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von 11,5km/h bzw. 5:12/km und einer – ziemlich hohen – mittleren Herzfrequenz von 168bpm. Es fühlte sich aber gut an und hat geholfen. Natürlich will ich nicht immer solche Aktionen innerhalb meines Trainings durchziehen – eigentlich sogar fast nie – aber wenn meine Kopfschmerzen behandelt werden müssen, sind die Alternativen: Leistung abrufen oder den Tag verlieren. Da breche ich doch lieber mal mit Trainingsplanvernunft, statt den Tag mit Kopfschmerzen, gegen die Tabletten nicht echt helfen, im Bett zu verbringen.

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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2 Antworten zu Sonntag – Kopfschmerztherapie

  1. Katja schreibt:

    „Kann dauern.“ 🙂
    Interessante Kopfschmerzbehandlung. Mich nervt es bei Kopfschmerzen immer tierisch, dass einem das so den Tag versaut. Ob da ein schneller Lauf bei mir die Schmerzen lindert oder eher verschlimmert, muss ich mal genau beobachten. Ich tippe auf Letzteres, da Anstrengung meine Kopfschmerzen meist verschlimmert. Aber richtig große Anstrengung – so wie eben bei einem Lauf im Fast-schon-Wettkampftempo? Hmmm… Ich teste es mal.

    • Talianna schreibt:

      Es hängt davon ab, was für Schmerzen es sind. Denn z.B. bei migräneartigen ist Sport genau das Falsche. Bei mir kommt das Ganze aus Spannung in Nacken und Rücken, und meistens ist, wenn es mal zu den Schmerzen gekommen ist, die Möglichkeit mit Gymnastik nicht mehr zugänglich. Es hängt ganz stark davon ab, wie man auch selbst reagiert – ich glaube, bei mir sind es psychische Aspekte so sehr wie die konkrete Art und Quelle der Schmerzen, dazu kommt auch noch körperlich-persönliche Eigenheit.

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