Held der Arbeit …

… war für mich am gestrigen Abend ein Kollege. Ich hatte ein Problem schon recht stark eingegrenzt, aber da stieß ich dann an meine Grenzen. Es ging darum, eine alte Software wieder zum Laufen zu kriegen auf dem neuen System. Klar, ich bin alles andere als ein LabView-Crack, aber dort, wo die Probleme waren, hätte ich eh nichts machen können.

Am Ende läuft’s drauf raus, dass eine schnöde Punkt-fünf-Revision statt des Major Release dazu geführt hatte, dass bestimmte Funktionen einfach nicht mehr zur Verfügung standen und damit meine Datennahme nicht ging. Aber das ging total darin unter, dass es ein neuer Rechner, ein neues Betriebssystem, neue Steckplätze … und so weiter waren. Aber nach fast drei Stunden kamen wir auf den Trichter, weil der Kollege das so schonmal erlebt hatte – und dann installierten wir das Ganze auf einem Rechner, der noch über die alte Version verfügte – und Tada! Nun ging’s. Dass ich erst um 21:20 aus dem Institut kam und der Kollege sich den Abend mit mir zusammen um die Ohren geschlagen hat, hat wenigstens zu einem Erfolg geführt!

Wenigstens war dann die Heimfahrstrecke – an einem Freitagabend! – frei. Die Bilanz ist ein neuer Streckenrekord, auch wenn ich im Verhältnis „zivil“ gefahren bin – nur dort, wo es ging, habe ich die Limits so weit es geht ausgenutzt. Und das ging so gut wie überall … beim unbegrenzten Stück nur gehemmt durch die Leistung meines kleinen Aygolein. Neue persönliche Bestleistung auf der Strecke (87km, davon rund 20 Landstraße): 50 Minuten, durchschnittliche Geschwindigkeit 105km/h.

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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2 Antworten zu Held der Arbeit …

  1. Mrs. Flummi schreibt:

    Hihi, Glückwunsch zur neuen PB! 😀

    • Talianna schreibt:

      Ein neues personal best beim Laufen wäre mir eigentlich noch lieber gewesen, aber das war diese Woche einfach nicht drin. Wobei, vielleicht hat das 4x1km-Intervalltraining am Dienstag doch mehr Spuren hinterlassen, als ich dachte. Ich hoffe, das werde ich morgen früh merken.

      Am Montag geht es wieder langsam und sparsam zur Arbeit.

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