Dem Ziel näherkommen …

Heute stand ein schneller Lauf auf meinem Plan, nach dem ich nun eine ganze Weile wechselnde, aber niedrige Belastungen gelaufen bin. Ich hatte Lust darauf, Spaß daran und fühlte mich gut.

Aber ich sollte vielleicht mein Ziel erstmal wirklich erklären: Zwölf Kilometer beim Campus Run der Uni Stuttgart sollen in unter einer Stunde absolviert werden. 59:59 wären das Ziel, also im Schnitt 4:59 pro Kilometer. Das ist ambitioniert, bei meinem derzeitigen Stand und Plan, aber es ist nicht zu ambitioniert, es ist möglich und motivierend. Wenn es am Ende nicht ganz klappt, hat es halt nicht sollen sein. 2014 habe ich dieselbe Distanz beim Campus Run in 1:02:47 (Wettkampfbedingungen!) absolviert, da waren aber auch noch weit mehr Höhenmeter drin – die Strecke ist verändert worden, was mir durchaus entgegenkommt. Viele Höhenmeter machen zwar eigentlich Spaß, aber ich bin sie vom Training der Rheinebene nicht so sehr gewöhnt und will ja eigentlich schnell sein.

Mein heutiger Lauf war schon im Trainingsbereich, aber noch kein Wettkampfniveau, aber schon deutlich nicht mehr Grundlagenausdauer. Ich wollt’s einfach wissen, am Ende lag ich bei 5:25/km auf 10,2km Strecke. Es ist noch ein Stück bis zum Zeit-Ziel, aber ich habe auch noch fünf Wochen, und beim letzten, schon etwas zurückliegenden Versuch waren’s noch 5:43/km auf dieselben 10,2km. Dazu pusht er Wettkampf auch noch ein bisschen, erfahrungsgemäß. Es wird!

Nun muss ich mich erstmal gedulden, denn bei allem Enthusiasmus sind jetzt erstmal wieder andere Trainingseinheiten am Start, für mindestens zwei Wochen – manche länger, manche kürzer, wenn es zeitlich passt auch mal wieder Intervalle. Nach den Intervallen fällt mir zur Zeit vor allem das Stillhalten, damit sie richtig wirken, nicht so ganz leicht. Pausen sind noch genug da, ich werde auch schneller – noch kein Übertraining also – aber manchmal MUSS ich nach einem anstrengenden Tag auf Arbeit und Autobahn einfach raus und es mir von der Seele rennen – am Abend nach Intervalltraining ist das einfach doof dann. Aber ich krieg’s schon hin. Ich bin gespannt, was danach dann als Zwischenergebnis dasteht. Erst recht auf den Campus Run selbst …

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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