Now Reading …

Nachdem ich mich schon über Anleitung für eine Revolution und über Es gibt hier nur zwei Richtungen, Mister geäußert habe, in zugegeben eher sehr persönlicher Weise, ist’s nun vielleicht nicht völlig uninteressant, was ich vor kurzem gelesen habe und was ich gerade lese.

Vor einiger Zeit gelesen habe ich „Das Ballettmädchen. Eine Berliner Novelle“ von Mori Ogai. Ob ich darüber bloggen werde, weiß ich noch nicht. Das Buch hat mich eher indifferent hinterlassen, auch wenn es mich definitiv berührt hat. Ich fand hier sehr schwierig, meine persönliche Einschätzung der Handlungen des Protagonisten von der Botschaft und dem künstlerischen Aspekt zu trennen. Aber wir werden sehen, vielleicht finde ich noch eine gewisse Distanz zum Buch.

Im Moment habe ich mich wieder einem etwas anderen Stoff verschrieben – nämlich „My Secret Garden“ von Nancy Friday. Wie in vielen Rezensionen erwähnt, finde ich das Buch bereits jetzt befreiend. Es ist eine sehr beruhigende Sache, Phantasien auch bei anderen, insbesondere auch bei anderen Frauen als ein mehr oder minder selbstverständliches, nicht anrüchiges Phänomen wahrzunehmen. Es ist auch sehr ermutigend, dass offen über diesen verborgenen Garten geschrieben wird, der wohl bei jeder anders gehegt, gepflegt, angelegt und auch benutzt wird. Ich bin noch lange nicht durch, aber ich kann mir schon jetzt sehr gut vorstellen, am Ende darüber zu schreiben – darüber schreiben zu müssen.

Allerdings werde ich sicher nicht zu einer Art Bücherblog werden, da bin ich mir ziemlich sicher. Nur spielt Lesen für mich eine nicht unbeträchtliche Rolle, und somit sind Bücher wichtige Freunde auf dem Weg durch mein Leben. Sehr wahrscheinlich werde ich auch noch die Autobiographien von Nichelle Nichols („Beyond Uhura“), Grace Lee Whitney („The Longest Trek: My Tour to the Galaxy“) sowie die autobiographischen Werke „Wishful Drinking“ von Carrie Fisher und „To The Stars“ von George Takei irgendwann wieder rauskramen und darüber schreiben, dass ich sie gelesen habe … und vor allem, wie ich sie wahrgenommen habe.

Eines allerdings sage ich noch dazu – wo mein jeweils aktuelles Buch eigentlich immer liegt: Es liegt im Bad, genaugenommen auf dem Bord neben der Toilette. Dort ist es greifbar, wenn man in der Badewanne oder auf der Toilette lesen möchte – letzteres tu ich wirklich nicht ganz selten – und ich weiß ganz genau, wo es liegt, wenn ich woanders lesen will, und kann’s mir holen. Manchmal kommt es mir so vor, als hätte das war Anrüchiges an sich, aber eigentlich glaube ich, dass das der Ort ist, wo viele ihre Bücher, Magazine oder Roman-/Comichefte bereitliegen haben.

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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