Wieder da

Dieses Mal hat es etwas länger gedauert.

Ich habe interessante Zeiten hinter mir – und in der Hinsicht ist der dem Chinesischen zugeschriebene Spruch wahrlich ein Fluch. Ich habe mit vielem gehadert, vor allem an der Seite, an der es kaum Alternativen gibt – im Privatleben und beim Hobby ist es leichter, sich zu verändern (zumindest wenn man, wie ich, keine Kinder hat). Aber das wollte ich gar nicht. Tja, bleibt eine Stelle und die ist in Arbeit.

Aber: Die Pendelei ist weiterhin da. Nur fahre ich inzwischen ein neues Auto, wieder einen Aygo. Beim alten machten Kupplung und Katalysator nicht mehr mit, und bei einer Viertelmillion Kilometern kauft man sich da lieber ein neues Auto. Göttlich dabei: erstens ist’s ein neuer Aygo, der viel besser aussieht als der alte, zweitens hat er ein elektronisches System, das mich begeistert. Das Handy verbindet sich mit Bluetooth oder USB, es gibt eine Freisprechanlage und eine Rückfahrkamera. Und mit dem „X“ in grau auf der Front und sonst Schwarzmetallic-Lackierung sieht das Gefährt auch sehr gut aus. Dazu gab’s eine Klimaanlage und ein paar weitere tolle Features. Während der Autofahrten entstehen noch immer Geschichten. Wie ich schon mehrfach gesagt habe, vielleicht sogar hier: Phantasie ist einfach leichter mal „plötzlich abschaltbar“, wenn man die volle Aufmerksamkeit für den Verkehr braucht, als das bei irgendwelchen Medien oder Telefonaten der Fall ist, selbst mit Freisprecheinrichtung. Und so entwickelt sich meine Sammlung von Geschichten weiter – und die Welt meiner Bücher.

Denn auch hier bin ich in den vergangenen Wochen und Monaten voran gekommen. Mein Buch „Am Rand des Strömungsabrisses“ ist lektoriert worden und steht vor seiner Veröffentlichung. Ein Cover ist bei einer befreundeten Zeichnerin in Auftrag gegeben, und ein Drittel der Anmerkungen aus dem Lektorat sind schon umgesetzt. Ich freue mich schon sehr darauf, hier im Blog vielleicht sogar etwas drüber schreiben zu können – denn große Teile des Hintergrunds zu „Am Rand des Strömungsabrisses“ und seinem Sequel „Aus Feuer und Stahl“ können gar nicht in Buch und Glossar des Buches untergebracht werden. Die Welt Tethys, auf der beide Bücher spielen, ist viel größer, viel umfangreicher und beschäftigt mich schon viel länger als die Bücher über meine Heldin Jenny Korrenburr.

Da ich gerade einen Abend mit Freunden hinter mir habe, mit Star Trek: Deep Space Nine, Spätburgunder Barrique vom Weingut Spieß aus Weingarten/Pfalz, Espresso und Ramazotti, will ich hier schließen und versuchen zu geloben, wieder mehr hier zu schreiben. Auch, weil ich mich  sehr freue, dass ich trotz meiner Inaktivität hier sehr liebe Kontakte über WordPress und dieses Blog gewonnen und behalten habe!

Bis bald … die Highway-Tellerin.

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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6 Antworten zu Wieder da

  1. Wortman schreibt:

    Dich gibt es ja noch 🙂
    Hatte schon gedacht, du wärst komplett abgetaucht.

  2. Ruhrköpfe schreibt:

    schön, dich zu lesen. Später mehr 🙂 Liebe Grüße, Annette

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