Es geht wieder los

Nach Krankheit und Urlaub, und von beidem eine erkleckliche Zeit, hat sie mich wieder: Die A8. Hab ich sie vermisst? Erstaunlicherweise schon ein bisschen. Aber die Gute hat sich auch gleich wieder in voller Bandbreite gezeigt:

Am Montag schien alles wunderbar. Freie Fahrt, meldeten Radio, Stauapp und Google Maps übereinstimmend. Doch dann, von jetzt auf gleich, war es mal wieder so weit. In der Baustelle bei Karlsbad war ein Auto liegen geblieben, rechte Spur gesperrt und damit Stau. Vier Kilometer, grob geschätzt, aber eigentlich ein kleiner Zeitverlust – vielleicht zehn Minuten, vielleicht eine Viertelstunde. Also sang ich auf der Arbeit eine Ode auf die Sommerferien und das langsame Abflauen der Baustellen. Die bei Pforzheim Nord gibt es noch, aber sie soll nur noch bis November bestehen, und auf der bei Karlsbad wurde ein erstes Stück der künftigen, neu zu bauenden Richtungsfahrbahn nach Karlsruhe geteert, gestern Abend sah ich das aus dem Fenster.

Aber der Reihe nach. Nach dem ich eigentlich einen Stau beschrieen hatte, lief die Heimfahrt am Montag super. Alles frei, 55 Minuten, wo mir die Navigation der Kartenapplikation eines großen Suchmaschinenkonzerns eine Stunde angekündigt hatte – und das ohne Rasen. Auch Dienstagfrüh war alles toll. Und dann die gestrige Heimfahrt: Ich hatte bis nach halb sechs gearbeitet und war dann auf dem Heimweg, alles sah frei und gut aus – zumindest halbwegs. Und dann schleuderte das Verkehrsinformationssystem am Leonberger Dreieck mir locker ein „Vollsperrung!“ entgegen.

Man muss den Sommerferien in Baden-Württemberg aber durchaus zu Gute halten, dass ich dennoch nur 1:40 für die Heimfahrt brauchte – bei einer Vollsperrung, die laut Radio dann doch eher eine „auf der Standspur Vorbeileiten“-Version war. Ich jedenfalls bin halbwegs bequem Landstraße von Rutesheim, wo ich eh getankt habe, nach Pforzheim Süd gefahren. Und nach dem ich durch Perouse bei Rutesheim durch war – der Ort heißt wirklich so! – lief das auch ganz gut.

Ich hoffe, heute steigert sich die A8 nicht zu noch größeren Höchstleistungen als gestern.

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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