„Liebster Award“ – uhje, und nun?

Hallo zusammen, nun bin ich gerade ein bisschen überfordert.liebsteraward

Wobei: Ich bin’s schon eine Weile, denn Ruhrköpfe hat mich für den „Liebster“ Award nominiert. Ich zitiere dann hier erstmal die Regeln:

Die Idee des Awards: Andere Blogs und die Menschen dahinter kennen lernen. Dies sind die Regeln:

  • Beitrag zum Award schreiben,
  • Award-Bild einfügen und
  • andere Blogs verlinken, die man selbst nominiert.
  • 10 Fragen von deinem “Nominierer” beantworten. Selbst 10 Fragen für die von dir Nominierten ausdenken.
  • 10 Blogs mit unter 1000 Followern einen Kommentar hinterlassen, dass sie nominiert wurden.

Sollte ich übersehen haben, dass Ihr schonmal nominiert wart und/oder nicht (nochmal) mitmachen wollt – sorry dafür!

Die zehn Fragen, Ruhrköpfe an mich hat, sind:

  • Wie bist du auf die Idee für deinen Blog gekommen?
    Ich pendle von südlich von Karlsruhe nach Stuttgart. Da erlebt man so einiges auf der Straße und ich habe immer wieder auf Facebook darüber gepostet, mit der Zeit unter der Überschrift: „The Highway Tales“. Das fand ich sehr lustig und ziemlich gut, aber irgendwie fand sich natürlich nichts zusammen, da man ja kaum Themensortierungen auf seiner Timeline machen kann. Eine eigene Facebook-Seite war mir zu doof – und so entstand auf den Vorschlag einer Freundin hin dieses Blog hier.
  • Welchen Traum möchtest du unbedingt verwirklichen?
    Einen Roman Schreiben und auch unter die Leute kriegen. Der ein oder andere Ansatz existiert schon: Eine große Rahmenstory und eine persönliche Geschichte zweier Helden unter dem Arbeitstitel „Sternenbrennen“, ein Science-Fiction-Szenario hier, ein wenig inspiriert von C.J. Cherryhs „Pells Stern“, aber doch unabhängig davon. Eine gerade langsam wachsende Geschichte unter dem Titel „Am Rande des Strömungsabriss“, das auf Tethys spielt, einem Planeten, in den ich viele fiktive Dinge verbannt haben, die nah, aber nicht identisch mit unserer Wirklichkeit sind. Dann noch der „Howard-Goldstein-Vortex“, vom Gedanken her eher eine Serie in drei Staffeln als ein Roman in drei Teilen (nicht Bänden!), nichtsdestotrotz aber eine Idee, an der mir viel liegt – hier geht es um Glamour und um Ökoterrorismus.
    Irgendwann. Irgendwann gibt es eines der drei Bücher, vielleicht auch alle drei zu kaufen. Und sei’s nur selbstverlegt im Netz.
  • Gibt es ein Motto in deinem Leben, das du uns hier verraten möchtest?
    Alles ist gut, wenn man es probiert. Es ist vielleicht nur ein Mal gut. Aber es ist gut.
    Das habe ich meinem Rollenspiel-Charakter „Aus dem Weg“ in den Mund gelegt. Eine wandernde Nervensäge mit Magie, die nur zum Schabernack treiben taugt, viel Mitleid, viel derbem Humor und einem Drang, die Dinge verändern zu wollen – und selbst zu unstet zu sein, um mehr als nur die Veränderung anzustoßen.
  • Wer oder was inspiriert dich?
    Alles. Naja, fast alles.
    Klingt komisch? Ist aber so! Ehrlich! Ich erinnere mich, als ich mit meiner Schwester und meiner Mutter im Hobbyraum meines Elternhauses saß. Den Hobbyraum gibt’s nicht mehr, und meine Mutter ist leider seit acht Jahren tot. Aber damals liefen die French Open, wenn ich es richtig weiß – Tennis. Venus gegen Serena Williams, eine der Schwestern verletzt. Und man sah die eine Schwester mit der anderen mit Leiden, ob der Verletzung. Ein Krimi. Etwas später schrieb ich eine Geschichte über Schwestern, die sich einbilden, den Schmerz der anderen zu spüren, in meinen Gedanken kaum mehr als ein exotische psychische Erkrankung beider, aber für die beiden erschreckend real.
    Mich inspiriert der Stau am Karlsruher Dreieck – deswegen habe ich meine Kurzgeschichte „Der Stau“ geschrieben, die ihr hier unter Verkehrsliteratur und Prosa findet.
    Vor allem aber inspiriert mich: Das Erlernen der japanischen Teezeremonie. Das Zwiegespräch und gemeinsame Phantasieren mit meinem Nennbruder. Und die Menschen um mich herum, und ihre Dramen.
  • Was sind deine Interessen/Hobbies neben dem Bloggen?
    Ich schreibe gerne – Kurzgeschichten, Romane, Tagebuch. Alles Mögliche. Das hängt dann mit dem Rollenspiel zusammen, ist aber nicht identisch. Ich glaube, neben japanischer Teezeremonie und Laufsport ist mein wesentlichstes Hobby: Meine Geschichten erzählende Phantasie.
  • Dein Lieblingsbuch?
    Es sind zwei (genau genommen fünf, denn eines davon ist eine Viererserie):
    Reinhold Ziegler: Es gibt hier nur zwei Richtungen, Mister
    Tamora Pierce: The Song Of The Lioness
  • Für was stehst Du morgens gerne auf? Was treibt Dich an?
    Die Aussicht, wenn ich mein Leben verpasse, einen Moment zu verpassen, in dem ich vor Glück und Rührung Heulen könnte. Und für’s Erzählen – sei’s Vorlesung oder Praktikum Halten, Rollenspiel Leiten oder einfach eine Geschichte freihändig vor Publikum Erfinden.
  • Hast Du eine Marotte?
    Science-Fiction-Serien-Zitate! Wortspiele! … und diverse weitere.
  • Was kannst Du richtig gut?
    Träumen, Phantasieren – und Leute damit Fesseln. Da brauch ich dann aber meine Stimme, meine Hände und mein Gesicht für.
  • Welche Figur wärst Du am liebsten in einem Film?
    In unglaublich ehrlichen Momenten: Dr. Holly Goodhead in James Bond: Moonraker. Klingt kindisch und unrealistisch. Ist es auch. Aber es ist ehrlich.
    In etwas realistischeren Momenten: Lt.-Cmdr. Jadzia Dax, Star Trek: Deep Space Nine. Klingt komisch, ich weiß.

Zehn Fragen an die von mir Nominierten:

  • Kostüm und Superkräfte – welcher Superheld bist Du? Oder, wenn’s keinen passenden gibt oder Du keinen Passenden kennst, wie sähe Dein Kostüm aus, welche Superkräfte hättest Du, wen würdest Du bevorzugt retten?
  • Witzig oder nicht: Dein liebstes Wortspiel!
  • Das beste Essen der Welt ist:
  • Was steht auf Deinem Schreibtisch?
  • Ich bin nah am Wasser gebaut. Was bringt Dich – im Positiven, vor Rührung, vor Freude – zum Heulen?
  • Gibt es eine Sache, bei der Du Dich fragst, warum Du sie nich schon längst mal gemacht hast?
  • In wessen Schuhen wärest Du gerne mal für einen Tag?
  • Wie feierst Du Deinen Geburtstag am liebsten?
  • Wie lautet der Titel Deiner Autobiographie?
  • Ich verabschiede mich gerne mit: „Lass Dich nicht erwischen!“. Was antwortest Du?

Nominiert:

Aringus Ookami’s kleiner Blog 

Sam trainiert für einen Ultramarathon 

Run Love Train 

Ramen-chan 

Der tägliche Wahnsinn 

Wortmann 

Wolfgang’s Weg 

Robin’s Urban Life Stories 

Autopict 

Markus Rennt 

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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2 Antworten zu „Liebster Award“ – uhje, und nun?

  1. Wortman schreibt:

    Solche Kettenbriefe lasse ich aus. Solche Awards haben keinen Sinn und Wert.

  2. Pingback: In eigener Sache: Zweihundert! (+ ganz viele Awards) | robins urban life stories

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