Vorsicht: Jagd!

Leider habe ich kein Foto gemacht, aber dafür war ich echt zu perplex im ersten Moment – und danach war ich dann schon wieder weit davon entfernt.

Aber genau so ein Schild ist mir gestern beim Laufen begegnet: Ich lief also meine „übliche Runde“ über die Obere Hardt zwischen Bietigheim und Muggensturm – nur wollte ich dieses Mal nicht den asphaltierten Weg zu den Höfen laufen, sondern einen kleinen, etwas weiteren Schlenker laufen. Also überquerte ich die Landstraße an einer anderen Stelle und fand mich auf einem hübschen, teils aus Gras, teils aus etwas Schotter bestehenden Feldweg wieder, direkt neben einem Maisfeld. Kaum war ich zweihundert Meter das Maisfeld entlang gelaufen, stand da eben jenes Schild:

Vorsicht: Jagd!

Zusammen mit einem der üblichen auf einer Seite stehenden, roten Dreiecke, allerdings war es ohne Symbol darin. Und da laufe ich dann natürlich nicht weiter – ich bin also umgekehrt und doch meine übliche Runde gelaufen. Meine Ähnlichkeit mit einer Gazelle hält sich in Grenzen – die mit einem Wildschwein zum Glück auch – aber dem Förster wollte ich dennoch nicht durch’s Schussfeld rennen.

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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8 Antworten zu Vorsicht: Jagd!

  1. Wortman schreibt:

    Die Schilder habe ich früher öfters mal gesehen. Hab 11 Jahre auf dem Land gewohnt 😉
    Ist doch nett, dass man vor frei fliegenden Patronen gewarnt wird 😀

    • Talianna schreibt:

      Ich find’s auch gut, dass davor gewarnt wird. Ich hab‘ sowas nur noch nicht gesehen gehabt 🙂

      • Wortman schreibt:

        Du weißt doch, man(n) lernt nie aus… Frau auch nicht 😀

        • Talianna schreibt:

          Oh. Du verwendest die andere Interpunktion in diesem Satz. Ich schreib das gelegentlich gerne so:

          „Man lernt nie. Aus.“ 😀

          Und genderkorrekte Sprache brauchst Du bei mir nicht erzwingen 🙂 Ich werte das generische Maskulinum als implizites Neutrum.

          • Wortman schreibt:

            Welches Neutrum steckt wo drin? *tzetze* 😉
            Hör mir auf mit dieser genderkorrekten Sprache. Dieser ganze Schwachsinn kostet mehr Nerven als das es irgendeinen Nutzen hätte.
            Es gab ja sogar den Vorstoß, die deutsche Sprache genderneutral zu machen. Statt ER kommt dann u.a. ein X zum Einsatz… Man lacht sowieso schon darüber, wie wir mit den Rechtschreibreformen unsere Schreibsprache verhunzt haben.
            Filosofie… da ko*** ich gleich aufs Sofa… Sorry.

            • Talianna schreibt:

              Wie gesagt: An „man“ oder auch Berufsbezeichnungen auf „-er“ finde ich nichts anstößiges. Das bezog sich auf den „man(n) und Frau auch nicht“. 😉

            • Wortman schreibt:

              Da gäbe es dann den Malx statt den Maler…. Ist doch wohl hirnrissig, oder? Wie viel Langeweile muss ein Mensch haben um auf solchen Schmarrn zu kommen?

        • Wortman schreibt:

          Aber dein „Man lernt nie. Aus.“ Ist klasse 😀 😀

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