Vermischte Wochenend-Gedanken

Nach dem Fasten-Donnerstag und dem Freitag mit Koloskopie folgte nun ein Wochenende zur Erholung. Sonst habe ich eigentlich gerne meine Untersuchungen so getimet, dass zumindest ein Erholungstag da war, der nicht vom Wochenende abging, aber dieses Mal ging das nicht.

Aber der Samstag war doch so weit nicht schlecht. Nach einem begeisterten Fastenbrechen mit mongolischem Grill und chinesischem Buffett bestand der Samstag aus morgendlichem Säubern der Fugen zwischen den Pflastersteinen unseres Hofes und des davor liegenden Bürgersteiges. Teils hat sich dort eine Menge Gras und Moos angesammelt und das musste mal wieder weg. An drei Stellen gingen wir das an – mein Schwipp-Schwager oder wie man den Bruder des Mannes der Schwester meines Mannes auch immer nennen mag, begann auf dem Hof vor den Garagen, und mein Mann und ich auf zwei verschiedenen Enden des Bürgersteigs. Nach etwa einer Stunde kam jedoch Regen und wir brachen die Aktion ab. Am Nachmittag kam dann zwar die Sonne wieder, aber da war dann schon anderes im Gange: Einkaufen, zum Beispiel.

Aber ich habe am Samstag auch neues Laufequipment getestet, unter anderem einen Bluetooth-Pulsmessungs-Brustgurt, mit dem ich meine Herzfrequenz beim Laufen auch als Verlauf aufzeichnen kann. Mit Begeisterung habe ich bemerkt, dass bei den Ansagen jeden Kilometer die Laufapp (ich nutze Runtastic) nunmehr nicht nur Dauer und Strecke, sondern auch Puls durchsagte. So lief ich fünfeinhalb schnelle Kilometer und freute mich, dass es wieder geht, nach dem Fasten, und dass das neue Material gut funktioniert und auch weniger Strom braucht als erwartet. Für meinen Hilfsstrom für unterwegs, meinen zusätzlichen mobilen USB-Akku, muss ich noch eine Transportlösung finden, aber prinzipiell steht somit auch längeren Läufen mit Pulsmessung, angeschaltetem Display des Smartphone und dennoch genug Strom nichts mehr im Wege.

Als Belohnung für den schnellen Lauf gab es dann hochwertiges Eiweiß, wie mein Laufbuch mir sagte: Rinderfilet, gebraten in Speckmantel, mit einer Zwiebelmehlschwitze als Sauce, verfeinert mit grünem Pfeffer, und dazu Gemüse. Artischockenherzen und Knödel. Das war dann doch eine sehr angenehme Variante eines Erholtages mit Kochen, Laufen und tatsächlich auch ein bisschen Nützlichem.

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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