Erfolge und neues Material

Es ist mal wieder Samstag und ich bin nicht mit dem Auto, sondern auf neuen Laufschuhen unterwegs gewesen. Bei den Rädern am Auto ist es schwierig, einfach mal so zu wechseln, aber an den Füßen ist’s super.

Daher hatte ich – als Gegenpol zu meinen Asics Laufschuhen noch ein Paar von Mizuno gekauft und heute gleich ausprobiert. Gestern Abend, nach dem ich von meiner Lehrstunde japanische Teezeremonie bei meiner Sensei heimkam, stand das Päckchen im Wohnzimmer, wo mein Mann mich nach Friseurbesuch mit kürzeren Haaren erwartete – und heute früh habe ich die Dinge angezogen und auf einer neuen Strecke, mit Abstecher und Getränkeaufnahme bei den Schwiegereltern, über 20km getestet. Vom Gefühl her sind die Mizuno Waves schneller als meine gelgepolsterten Asics, aber auch ein bisschen härter. Kann natürlich auch sein, dass ich mir das einbilde. Und ich war verdammt schnell, habe meine persönliche 10km-Bestzeit schon wieder verbessert, nunmehr auf 58:03. Bei den 20km lag ich bei ziemlich genau zwei Stunden, und somit habe ich eine sehr, sehr gute Chance, im September beim Baden-Marathon meine Halbmarathon-Anmeldung mit Zielzeit 2:10:00 nicht nur zu schaffen, sondern sogar besser zu sein.

Ich nenne meinen Körper im Kontext des Laufens ja gerne „die Maschine“, und ich muss feststellen, es ist durchaus eine gute Sache, zwei Laufschuhpaare zu besitzen, um immer mal abzuwechseln. Das heute fühlte sich nicht nur schnell an, es war auch schnell. Und mein Eindruck war auch, dass ich für ein stärkeres Abdrücken weniger Kraft und Konzentration aufwenden musste. Ob das nun an Beackern von Kraft neben dem Lauftraining selbst, an immer wieder Üben des besser Abdrücken, an den neuen Schuhen oder an allem ein bisschen gelegen hat, ist so eine Sache. Aber man wird es sehen.

Eine Sache muss ich allerdings sagen: Wenn man – in Ermangelung einer geeigneteren Strecke zum Wasseraufnahme-Stopp bei den Schwiegereltern – durch’s Dorf laufen muss, sind Autofahrer teils echt eine Pest. Einer fuhr direkt neben mir halb auf den Bürgersteig, ohne Not von irgendwelchem linksdriftenden Verkehr auf der Gegenseite. Das fand ich sehr unangenehm: Auf dem Bürgersteig laufen, einen Meter von der flachen Kante entfernt, und plötzlich spürt man die Verwirbelungen der Luft um einen Autospiegel am Oberarm. Da war mir dann auch die Tatsache egal, dass er mich nicht hört, wohl aber andere Leute mitten in Durmersheim – ich habe ihm ein Schimpfwort nachgerufen. Sowas geht aber auch gar nicht!

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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