Wellen

Heute war es mal wieder so weit:

Ich konnte etwas, das ich mir ganz schnöde über Wikipedia über Verkehrstheorie angeeignet habe, live und in Action begutachten: Die „Stau aus dem Nichts“-Strukturen, mit sich gegen die Verkehrsflussrichtung ausbreitenden und verstärkenden Stauungen. Das war zwar super-nervig, aber eben auch unheimlich interessant.

In der Baustelle zwischen Pforzheim West und Pforzheim Ost, bei von drei auf zwei Spuren verengtem Verkehr mit recht hoher Dichte war es unverkennbar: Die Abstände wurden geringer, und dann bremste irgendwo jemand nur ganz leicht. Die Bremsmanöver der Hinterleute wurden durch zu geringen Abstand immer stärker und schon stockte es. Dann begann der Verkehr langsam wieder zu fließen, weil durch das verzögerte Losfahren des stehenden Verkehrs die Abstände groß genug wurden. Der Verkehr wurde wieder schneller und die Abstände auch absolut, nicht nur in Relation zur Geschwindigkeit wieder kleiner – und prompt verstärkten sich Störungen wieder.

Wie gesagt: Supernervig. Aber auch superinteressant.

Ich glaube, ich muss mir mal ein Buch über Verkehrsmodellierung kaufen!

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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