Der Einfädelspur-Irrtum

Es gibt da so einige Stellen, an denen frage ich mich manchmal: Können denn die Leute nicht lesen?

Am Leonberger Dreieck sehe ich es so oft: Dort wird die eine Spur aus Heilbronn mit zweien aus Richtung München zusammengeführt, die zwei bilden danach die mittlere und linke Spur, die eine die Rechte. So weit so klar. Nur was erlebe ich da immer wieder, wenn ich ganz bequem hinter den LKW hinterherschippere, die dann ja nach rechts könnten?

Panisch wechseln PKW von einer völlig leeren bis wenig frequentierten nunmehr rechten Spur auf die Mittlere und Linke, als gäbe es kein Morgen – die rechte Spur ist plötzlich leer. Denn auch die LKW fahren nicht rüber. Sprich: Alles sammelt sich links und in der Mitte und es stockt dank geringem Abstand und hoher Dichte – und rechts ist gar nix!

Naja. Bis Leonberg West. Da fällt dann all den Besserwissern auf: Die rechte Spur ist ja nicht die Ausleitung nach Leonberg West – also überqueren diese netten Gesellen mit plötzlichem Bremsen die rechte Spur und versuchen, sich in den Ampelrückstau der Ausfahrt Leonberg West einzuordnen und bremsen das Ganze noch mehr aus.

Manchmal würde ich am liebsten da die Lichthupe reinhauen, aber meistens kann der direkte Vordermann ja auch nix dazu.

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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