Wie geschmiert …

Auch das gehört zum Alltag auf der Straße. Schmiere.

Nach dem mein treues Gefährt drei Jahre lang extrem gutmütig war im Bezug auf besagte Schmiere, nämlich das Öl, muss ich nun, ebenso wie beim vorherigen Auto, wieder ein bisschen aufpassen. Nicht, dass der Verbrauch übermäßig wäre, aber ganz ohne ein bisschen Nachfüllen geht’s nicht mehr von Ölwechsel zu Ölwechsel.

Bei der Physikerin mit zwei linken Händen kommt da dann ein bisschen die Erinnerung an früher auf: Mein Großvater hatte eine KfZ-Werkstatt und als die aufgelöst wurde, hat mein Vater einige der Geräte in unsere Garage genommen, um die Autos der Familie zu warten. Freilich: Reifen Montieren und Auswuchten lasse ich inzwischen die Werkstatt. Aber Räder Wechseln, Öl und Wasser Nachgucken, auch das (zugegebenermaßen nur bedingt nutzbringende, da das richtige Öl ja im Handbuch steht) Wissen, dass die erste Zahl beim Öl für die Kälteresistenz und damit den Anteil von synthetischen Ölen und die zweite für die Viskosität steht, solche Sachen sind noch drin. Also ein besserwisserisches Stückchen mehr als unbedingt nötig.

Dazu kommt noch der nächste Punkt. Die Birne im Frontscheinwerfer wechseln, weil das Abblendlicht mal wieder nicht mehr will. Kein Problem, oder? Hab ich öfter gemacht, früher, bei meinem Fiat Punto (erster Auto), auch beim Mercedes, den meine Oma an mich abgetreten hatte, damals. Da ging das leicht. Nichtmal verkehrtrum rein kriegte man die Dinger – und nun? Ich habe vor einiger Zeit mehrere Stunden lang am linken Vorderlicht herumgewürgt, auch mein Mann und der Nachbar, der Erfolg war – durchaus sehr überschaubar. Immerhin haben wir nichts kaputt gemacht. Aber zum Glück wechselt meine Werkstatt die Birnchen, ohne dafür mir ersichtliche Arbeitszeit zu berechnen – nur die Kosten der Birne. Aber dennoch kommt man sich blöd vor. Eine H4-Birne wechseln und ich krieg es nicht hin? Irgendwie ist das peinlich. Aber ich scheine mich in guter Gesellschaft zu befinden.

… und beim Thema Reparaturen kommt dann gleich wieder das neue Thema auf: Das nächste Auto. Mein kleiner, lieb gewonnener Aygo hat nun bald 170000 Kilometer abgespult, aber ich bin der Ansicht, das muss noch zwei Jahre gehen – und dann? Aber das ist ’ne andere Geschichte.

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Über Talianna

Physikerin, Pendlerin, Läuferin, phantasievolle Geschichtenerzählerin inzwischen mit Durchhaltefähigkeit für ein ganzes Buch ... und gelegentlich einfach zu abgelenkte Person.
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